Harmony-Foundation unterstützt Freundesverein

Michael Sowa, Mozarteumorchester Salzburg
Albert Mayr, Gottfried Franz Kasparek, Michael Sowa
©Peter Branner

Die On the Culture of Harmony Stiftung hat sich die Förderung des interkulturellen Dialogs durch die Unterstützung von Kulturbetrieben und Kulturinitiativen zur Aufgabe gemacht. Diese Mission soll insbesondere durch die Realisierung von Veranstaltungen, die Vergabe von Stipendien an Künstlerinnen und Künstler sowie durch die direkte Untersetzung von Aufführung, Konzerten und Ausstellungen verfolgt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung von Maßnahmen zur nachhaltigen Heranbildung eines Publikums für Konzerte Klassischer Musik.

Der öffentliche Umgang mit unserer Branche ist wohl der traurige Beleg für den untergeordneten Stellenwert von Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft. Um zu verhindern, dass die Aufführung großartiger Werke der vergangenen Jahrhunderte eines Tages nur mehr zum Selbstzweck der Musikerinnen und Musiker dient, müssen wir als Gesellschaft rasch handeln. Zusätzlich zu einer Aufwertung des Musikunterrichts an Schulen erachtet die On the Culture of Harmony Stiftung zunehmend aber auch den Kulturbetrieb selbst in der Verantwortung. Künftig geht es verstärkt darum, die Menschen in das Leben des Konzertbetriebs miteinzubinden, ihnen einen Blick hinter die Kulissen zu bieten und klassische Musik mit neuen Musikvermittlungsprogrammen und Konzertformaten auf eine neue Art und Weise und für jede/n verständlich zu vermitteln. Ernsthafte und umfassende Musikvermittlungsangebote für alle Altersschichten müssen heute Teil der Mission eines jeden Kulturbetriebs sein.

Der Verein der Freunde des Mozarteumorchesters leistet hier, vor allem mit seinem Format „Treffpunkt Musik“ seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag. „Mit unserer Spende möchten wir einerseits unsere Anerkennung für dieses vorbildliche Engagement zum Ausdruck bringen, gleichzeitig geht es uns aber auch darum, dem Verein die nötige finanzielle Basis für eine Modernisierung bieten zu können“, sagt Michael Sowa.

Albert Mayr, Gottfried Franz Kasparek, Michael Sowa
©Peter Branner