So, 4. Oktober 2020,
17:00 Uhr
Orchesterhaus, Ferstl Saal
Der Maestro im Gespräch mit Peter Branner
:: Zum 85. Geburtstag von Leopold Hager
Leopold Hager, Mozarteumorchester Salzburg
© Casa da Música, Joao Messias
So, 4. Oktober 2020,
17:00 Uhr
Orchesterhaus, Ferstl Saal
Zum 85. Geburtstag von Leopold Hager
Der Maestro im Gespräch mit Peter Branner

Zwei Tage vor seinem 85. Geburtstag dürfen wir unser Ehrenmitglied, den Dirigenten Leopold Hager, wieder bei uns begrüßen und ihn und uns auf seinen Geburtstag einstimmen. Als Salzburger und ehemaliger Chef des Mozarteumorchesters, das er von 1969 bis 1981 leitete, hat er auch heute noch eine starke Beziehung zum Orchester und zu unserem Verein. Mit seinem unverminderten Elan und geistiger wie körperlicher Lebendigkeit ist er noch immer bei Orchestern sehr gefragt. Im Gespräch mit Peter Branner wird er anhand privater Aufnahmen aus seinem ereignisreichen Leben, von seinen Stationen in Konzertsälen und Opernhäusern dieser Welt erzählen und seine Sicht auf die Musik darlegen. Mit Überraschungen darf gerechnet werden.

 

Nachbesprechung der Veranstaltung:

Am 4. Oktober um 17 Uhr stand der jugendliche „85er“ Leopold Hager im Zentrum eines vom gleichfalls alterslosen  „80er“ Peter  Branner souverän und mit Witz moderierten Nachmittags,  zwei  Tage  vor  seinem  Geburtstag. Orchesterdirektor Siegwald Bütow gab dem Maestro ebenso die Ehre wie eine Reihe prominenter Gäste, darunter die  Sopranistinnen Edith Mathis, Ildiko Raimondi und Laura Nicorescu, die Kollegen und Nachfolger Hans Graf und Leo Hussain, und Freunde wie Martin Gabriel,  Oboist der Wiener Philharmoniker, der mit dem Gefeierten am Klavier Robert Schumann spielte. Der Saal war, unter Einhaltung der Abstandsregeln, festlich gefüllt. 

Leopold  Hager, gebürtiger  Stadt-Salzburger, zählt zu den international bedeutenden Dirigenten seit spätestens 1965, als er GMD in Freiburg in Breisgau wurde. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang stand er immer wieder am Pult des Mozarteumorchesters, darunter von 1969 bis 1981 als Chefdirigent, der ja damals auch noch Musikdirektor des Landestheaters war. Die von ihm geleiteten Konzerte und Opernabende sind Legion. Seine Aufnahme der „frühen“ Mozart-Opern waren künstlerische Taten der Rezeptionsgeschichte. Mozart war und ist das Zentral-gestirn von Leopold Hagers musikalischer Welt, aber schon sein erstes Kulturvereinigungs-Konzert am 7. November 1968 zeigte Vielfalt und Reichtum dieser Welt – standen damals doch Werke von Boris Blacher, Tschaikowsky und Brahms am Programm. So hatte Hager zur Feier seines unglaublichen Geburtstags neben Mozart Stücke von J. S. Bach, Claude Debussy, Nikolai Rimsky-Korsakov und Franz Schmidt gewählt. Des letzteren Jahrhundertwerk, „Das Buch mit sieben Siegeln“, hat er zwar mit dem Mozarteumorchester, aber leider nicht in Salzburg aufgeführt. Glücklich darf sich schätzen, wer einer Probe im Orchesterhaus beiwohnen durfte. 

Am Ende des schönen Gesprächs, das auch durch Streiche der Mikrophontechnik  nicht  wirklich  gestört  wurde,  stand die feierliche Überreichung des „Großen Verdienstzeichens des Landes Salzburg“ durch Landeshauptmann-Stellvertreter und Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn. Wir alle wünschen dem Maestro noch viele und aktive Jahre und freuen uns auf eine Wiederbegegnung mit ihm im Konzertsaal. Zuletzt leitete er im Oktober 2018 ein Donnerstagskonzert des Mozarteumorchesters, welches damals zum 30-Jahr-Jubiläum unseres Vereins, dessen Ehrenmitglied Leopold Hager ist, zum Großteil wiederholt wurde. 

Veranstalter:

Verein der Freunde des Mozarteumorchesters
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Zwei Tage vor seinem 85. Geburtstag dürfen wir unser Ehrenmitglied, den Dirigenten Leopold Hager, wieder bei uns begrüßen und ihn und uns auf seinen Geburtstag einstimmen. Als Salzburger und ehemaliger Chef des Mozarteumorchesters, das er von 1969 bis 1981 leitete, hat er auch heute noch eine starke Beziehung zum Orchester und zu unserem Verein. Mit seinem unverminderten Elan und geistiger wie körperlicher Lebendigkeit ist er noch immer bei Orchestern sehr gefragt. Im Gespräch mit Peter Branner wird er anhand privater Aufnahmen aus seinem ereignisreichen Leben, von seinen Stationen in Konzertsälen und Opernhäusern dieser Welt erzählen und seine Sicht auf die Musik darlegen. Mit Überraschungen darf gerechnet werden.

 

Nachbesprechung der Veranstaltung:

Am 4. Oktober um 17 Uhr stand der jugendliche „85er“ Leopold Hager im Zentrum eines vom gleichfalls alterslosen  „80er“ Peter  Branner souverän und mit Witz moderierten Nachmittags,  zwei  Tage  vor  seinem  Geburtstag. Orchesterdirektor Siegwald Bütow gab dem Maestro ebenso die Ehre wie eine Reihe prominenter Gäste, darunter die  Sopranistinnen Edith Mathis, Ildiko Raimondi und Laura Nicorescu, die Kollegen und Nachfolger Hans Graf und Leo Hussain, und Freunde wie Martin Gabriel,  Oboist der Wiener Philharmoniker, der mit dem Gefeierten am Klavier Robert Schumann spielte. Der Saal war, unter Einhaltung der Abstandsregeln, festlich gefüllt. 

Leopold  Hager, gebürtiger  Stadt-Salzburger, zählt zu den international bedeutenden Dirigenten seit spätestens 1965, als er GMD in Freiburg in Breisgau wurde. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang stand er immer wieder am Pult des Mozarteumorchesters, darunter von 1969 bis 1981 als Chefdirigent, der ja damals auch noch Musikdirektor des Landestheaters war. Die von ihm geleiteten Konzerte und Opernabende sind Legion. Seine Aufnahme der „frühen“ Mozart-Opern waren künstlerische Taten der Rezeptionsgeschichte. Mozart war und ist das Zentral-gestirn von Leopold Hagers musikalischer Welt, aber schon sein erstes Kulturvereinigungs-Konzert am 7. November 1968 zeigte Vielfalt und Reichtum dieser Welt – standen damals doch Werke von Boris Blacher, Tschaikowsky und Brahms am Programm. So hatte Hager zur Feier seines unglaublichen Geburtstags neben Mozart Stücke von J. S. Bach, Claude Debussy, Nikolai Rimsky-Korsakov und Franz Schmidt gewählt. Des letzteren Jahrhundertwerk, „Das Buch mit sieben Siegeln“, hat er zwar mit dem Mozarteumorchester, aber leider nicht in Salzburg aufgeführt. Glücklich darf sich schätzen, wer einer Probe im Orchesterhaus beiwohnen durfte. 

Am Ende des schönen Gesprächs, das auch durch Streiche der Mikrophontechnik  nicht  wirklich  gestört  wurde,  stand die feierliche Überreichung des „Großen Verdienstzeichens des Landes Salzburg“ durch Landeshauptmann-Stellvertreter und Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn. Wir alle wünschen dem Maestro noch viele und aktive Jahre und freuen uns auf eine Wiederbegegnung mit ihm im Konzertsaal. Zuletzt leitete er im Oktober 2018 ein Donnerstagskonzert des Mozarteumorchesters, welches damals zum 30-Jahr-Jubiläum unseres Vereins, dessen Ehrenmitglied Leopold Hager ist, zum Großteil wiederholt wurde. 

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